Aktuell:
500 Jahre „Wurster Willkür“ (11. Juli 2008) Am 13. Juli 1508 wurde an der Thingstätte Sievershamm friesisches Landrecht beschlossen
Vor 500 Jahren beschlossen die Vertreter des Landes Wursten (heute Landkreis Cuxhaven) an der Thingstätte Sievershamm die „Wurster Willkür“. Die kleine Bauernrepublik gab sich damit ein für die damalige Zeit modernes Landrecht, das in wichtigen Teilen inhaltlich auch noch unsere heutigen Rechtsgrundlagen prägt.
Interfriesisches Kommunalpolitikertreffen in Leck (20. Mai 2008)
Rund 40 Kommunalpolitiker aus West-, Nord- und Ostfriesland trafen sich jetzt in Leck (Nordfriesland) zum Interfriesischen Kommunalpolitikertreffen 2008. Dabei waren auch elf Vertreter aus Ostfriesland und dem Saterland, das ebenfalls zur Sektion Ost des Friesenrats gehört.
„Angebot für Friesisch und Niederdeutsch wird ausgebaut“ (11. April 2008)
Professor Dr. Peters stellt Pläne beim Friesischen Forum vor Das Angebot der Universität Oldenburg für Niederdeutsch und Friesisch soll deutlich ausgebaut werden. Das kündigte Professor Dr. Jörg Peters bei einem Vortrag am Donnerstag dieser Woche in Hesel an. Der Sprachwissenschaftler war kürzlich auf die Professur „Germanistische Linguistik: Linguistische Pragmatik und Soziolinguistik / Niederdeutsch“ an der Universität Oldenburg berufen worden.
Unterschiedliche Vorstellungen über Ostfrieslands Zukunft (26. Januar 2008)
Friesisches Forum befragte Landtagskandidaten
Die ostfriesischen Landtagskandidaten haben deutliche Unterschiede zu erkennen gegeben, wie sie sich die Zukunft Ostfrieslands vorstellen. Auf Fragen des Friesischen Forums äußerten sich die Kandidaten zunächst zu der Frage, welche Themen sie vorrangig für die Region bearbeiten wollen – für den Fall, dass sie in den Landtag gewählt werden. Fast alle Kandidaten messen der Bildungspolitik eine hohe Bedeutung zu.
"Friesische Küren auch heute noch aktuell" (31.05.2007)
SPD-Landesvorsitzender Garrelt Duin sprach am Upstalsboom
Die friesischen Küren ("Gesetze") aus dem Mittelalter haben auch für die heutige Gesellschaft Bedeutung. Diese Auffassung vertrat der niedersächsische SPD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Garrelt Duin bei seiner Rede am Dienstag dieser Woche am Upstalsboom bei Aurich.
Dorthin hatte der Verein Friesisches Forum zu einer Gedenkfeier eingeladen, um den Dienstag nach Pfingsten als "höchsten gesamtfriesischen Feiertag" zu würdigen. Mit dem Treffen am Upstalsboom in Aurich-Rahe erinnert das Forum an die Versammlungen der freien Friesen aus den "Sieben Seelanden" im Mittelalter, als an dieser Stätte Recht gesprochen und Frieden geschlossen wurde.
Stimmen für Ostfriesen-Partei (20.03.2007)
Diskussionsveranstaltung des Friesischen Forums in Hesel
Die Stimmen für eine eigene ostfriesische Partei werden mehr. Auf einer Diskussionsveranstaltung des Friesischen Forums am Freitag letzter Woche in Hesel (Landkreis Leer) bekundeten zahlreiche der etwa vierzig Teilnehmer ihr Interesse, bei einer solchen Partei mitzuwirken. Die derzeit in Ostfriesland tätigen Parteien seien für sie nicht mehr wählbar, erklärten mehrere Diskussionsredner. Die Interessenvertretung für die Region müsse deutlich gestärkt werden.
Ein Denkmal für die "friesische Jeanne d'Arc"
Gedenkstein für Tjede Peckes in Wremen enthüllt
Land Wursten. In Wremen im Land Wursten (Landkreis Cuxhaven) wurde jetzt ein Gedenkstein für die friesische Freiheitskämpferin Tjede Peckes enthüllt. Dieses Denkmal soll an die Geschehnisse der Schlacht der Wurtfriesen gegen die Bremer Fremdherrschaft vom 23. Dezember 1517 erinnern. Das Kriegsbanner der Friesen wurde damals von der 17jährigen Tjede Peckes getragen.
01 - 02 - 2007
esamtstaatliche Verantwortung für die Minderheitenpolitik in der Föderalismusreform berücksichtigen - Weiter -->>>
01 - 02 - 2007
Umfrage im Internet dokumentiert Interesse - Weiter -->>>
01 - 02 - 2007
Friesisches Forum: Friesen sind keine Sachsen - Weiter -->>>
01 - 02 - 2007
n Wremen (Land Wursten) fiel am 23.12.1517 die 17jährige Fahnenträgerin Tjede Peckes an der Spitze v - Weiter -->>>
01 - 02 - 2007
Die Gruppe Lembek aus Nordfriesland überzeugte mit friesischer Rockmusik - Weiter -->>>
Saterfriese Karl-Peter Schramm neuer Vorsitzender des Minderheitenrates
01 - 02 - 2007
»Gesamtstaatliche Verantwortung für die Minderheitenpolitik in der Föderalismusreform berücksichtigen«
Satzungsgemäß wechselt zum neuen Jahr auch der Vorsitz im Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten Deutschlands. Auf Jan Nuck von der Domowina - Bund Lausitzer Sorben e.V. folgt 2007 Karl-Peter Schramm vom Seelter Buund aus dem Saterland/Niedersachsen. Schramm vertritt die ca. 2.000 Friesen aus dem Oldenburger Münsterland im Minderheitenrat. Das Saterland gilt damit als die kleinste Sprachinsel Europas.
Der 58jährige ausgebildete Sonderschullehrer verbindet in Personalunion den Vorsitz des Minderheitenrates 2007 mit der Präsidentschaft des Europäischen Büros für Sprachminderheiten (EBLUL) in Deutschland, die er seit 2000 innehat.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit des Minderheitenrates soll im kommenden Jahr die Intensivierung des Dialogs mit den Bundespolitikern im Arbeitskreis für Minderheitenfragen am Bundestag sein, sagte Schramm. "Die Liste der Themen, die dem Minderheitenrat unter den Nägeln brennt, ist lang. Im zweiten Teil der Föderalismusreform muss der gesamtstaatlichen Verantwortung für die nationalen Minderheiten Rechnung getragen werden."
Die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands im ersten Halbjahr wollen die deutschen Sorben, Dänen, Friesen sowie Sinti und Roma dazu nutzen, auf die Scharnierfunktion nationaler und sprachlicher Minderheiten in einem zusammenwachsenden Europa aufmerksam zu machen. Schramm: "Die Mehrsprachigkeit und die differenzierten Identitäten der Minderheitenangehörigen galten früher als schädlich für die Nationalstaaten. Heute sind es unverzichtbare Eigenschaften für ein modernes und gedeihliches Miteinander in Europa."
»Ferner wollen wir auch 2007 unserem langfristigen Ziel, der Verankerung eines Minderhei¬tenartikels im Grundgesetz ein Stück näher kommen. Das ist ein längst überfälliger Schritt, denn schließlich hatte sowohl die Frankfurter Paulskirchenverfassung als auch die Weimarer Verfassung einen entsprechenden Minderheitenschutz«, so Schramm weiter.
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